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"Lyra" Norheim bekommt beim Gruppensingen Lob für Neuausrichtung / Auf alte Tugenden besinnen

NORHEIM. Die Neuausrichtung des Gesangvereins "Lyra" 1920 Norheim war auch Thema beim Konzert der Sängergruppe 5, das die Norheimer Sängerfamilie mit viel Übersicht ausgerichtet hatte. Die Gesamtleitung hatte Chordirektorin Helga Helfenstein.

Vorsitzender Heinz Ott wünschte sich in seiner Begrüßung, dass sich die Gäste in der Rotenfelshalle wohl fühlen. Das bewiesen sie mit engagierter Auftrittsfreude. Als eine "wunderbare Sache" bewertete Kreischorverbands-Vorsitzender Gerhard Bachmann die Öffnung des ehemaligen Männergesangvereins "Lyra" vor fünf Jahren für Frauenstimmen, als die Existenz wegen Nachwuchsmangels auf dem Spiel stand. Doch durch die weibliche Unterstützung ist auch ein neuer Aufbruch gelungen.

Die stimmliche Harmonie wurde bei den Vorträgen mit Dirigent Ion Birau deutlich. Schwungvoll begrüßte der gastgebende Chor mit "Auf, Ihr Freunde". Den Satz hatte Willi Trapp geschrieben. Die poetisch-lyrische Seite betonten Sängerinnen und Sänger bei "Im Frühling" von Wolfgang Amadeus Mozart. Seine Flexibilität unterstrich der Verein durch seine gesangliche Sicht von Männern und Frauen mit den Hans Unterweger-Liedern "Frauen sind anders" und "Männer mag man eben". Einen Blick in die Pop-Musik erlaubte die "Lyra" durch bekannte Melodien wie "California dreamin´" (Satz Ion Birau) und den Udo Jürgens-Hit "Mit 66 Jahren", den Juri Dadiani arrangierte.

Das Konzert trug die Überschrift "Ein Strauß bunter Melodien". Durch ihre Lieder füllten die Gastchöre das vorgegebene Motto beispielhaft mit Leben. Durch das bunte Programm wurde der konzertante Abend farbenfroh und mit unterschiedlicher Literatur und vielfältiger musikalischer Charakteristik für die Besucher zum Hörgenuss.

Prominenter Gast war Karl Wolff, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Chorverbandes. Als Wolff vor zwei Jahren zum Präsidenten des Chorverbandes gewählt wurde, hatte er es sich zum Ziel gesetzt, die Basisarbeit zu verbessern. "Wir müssen wissen, was Sie wollen. Erst dann können wir vertraut reagieren", sprach er die Chöre im Saal direkt an. Wolff warb auch dafür, sich wieder auf Tugenden wie Toleranz, Rücksichtnahme und Solidarität zu besinnen. Das können Menschen im Chor lernen. Besonders die Mädchen und Jungen in Kinder- und Jugendchören würden mit diesen Werten schon früh vertraut gemacht. "Das ist der Gesellschaft nicht bewusst", so Wolff. Und: Der spießige und altmodische Anstrich des Chorgesangs sei falsch. Modern und mitreißend sei das Repertoire, wie das Konzert beweise. Wolff bat darum, sich Veränderungen und neuen Wegen nicht zu verschließen. Dies betreffe nicht nur die Literatur, sondern auch die Strukturen, womit Wolff auf die jüngere Geschichte der "Lyra" anspielte. 

Konstante Leistung im Jahr 2008 beschert Gemischten Chor den Auftritt in der Pauluskirche / Reges Vereinsleben

(bev). Neben Auftritten bei befreundeten Vereinen, der Ausrichtung des Konzerts der Sängergruppe im April und dem eigenen Jahreskonzert im Oktober müssen die 30 Aktiven des Gesangvereins Lyra 1920 Gemischter Chor eine ganz besondere Herausforderung bewältigen: Im Dezember werden sie gemeinsam mit dem Gesangverein Ebernburg und Sänger Johannes Kalpers (Tenor) ein Weihnachtskonzert in der Pauluskirche in Bad Kreuznach mitgestalten.

"Dies wird mit Sicherheit ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben sein", so Dirigent Ion Birau. Ausschlaggebend dafür war die "gute, konstante musikalische Leistung im Jahr 2008", zu der Birau dem Chor gratulierte. Als Höhepunkt betrachteten Birau und Vorsitzender Heinz Ott das Weihnachtskonzert in der katholischen Pfarrkirche Norheim mit dem Saxophon-Bläserquartett "Take Five" aus Langenlonsheim. Die Chorliteratur sei nicht einfach gewesen, gab Birau zu, der sich außerdem mehr Frauenstimmen zur Unterstützung wünschte.

Aber auch außerhalb des musikalischen Parketts hatte der Gesangverein ein reges Vereinsleben. Ott erinnerte an die beiden Wanderungen, die Vize-Vorsitzender Ottokar Flück "hervorragend organisiert" hatte. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt nach Bad Ems zum Blumenkorso. Sehr arbeitsintensiv war die Ausrichtung der Kirmes. Sie ist aber finanziell überlebenswichtig. Die Eintrittsgelder beim Jahreskonzert reichen nicht zur Deckung der Kosten aus. Ohne die Einnahmen aus der Kirmes, die die Lyra im Wechsel mit dem Sportverein organisiert, würde der Kassenbestand kontinuierlich abgebaut, betonte Finanzchef Walter Schneider. "Noch geht es gut", beruhigte er die Mitglieder. Ott dankte all den Helferinnen und Helfern, die bei den verschiedenen Veranstaltungen kräftig mit angepackt oder die Bewirtung bei den Chorproben übernommen hatten. Auch Nicht-Mitglieder haben die Aktivitäten der Lyra unterstützt, betonte Ott.

Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen nur im Gremium der Beisitzer. Die Mitglieder bestätigten Vorsitzenden Heinz Ott, der dieses Amt seit 1991 ausübt, seinen Stellvertreter Ottokar Flück, Kassierer Walter Schneider, der von Uwe Sax unterstützt wird, und Schriftführerin Kerstin Stroh, der Alfons Senft zur Seite steht. Beisitzer sind Horst Borlinghaus, Melanie Borlinghaus und die neuen Mitstreiter Julia Senft, Hans-Jakob Manderscheid sowie Willi Walter. Notenwart ist Dieter Berang, und die Fahne trägt Werner Schulz.

 
So bunt wie der Herbst

MGV Lyra Norheim huldigt der Jahreszeit

 

Vom 06.11.2007
 
bev. NORHEIM Die Stimmung der Jahreszeit, zu der die Blätter sich verfärben und im Wind tanzen, ist beim Chorkonzert des MGV Lyra Norheim Gemischter Chor in vielfältiger melodischer Weise interpretiert worden. Die beschwingten Melodien sollten im Publikum, das zahlreich in die Rotenfelshalle geströmt war, noch "lange nachklingen", wünschte sich Vorsitzender Heinz Ott. Der Beifall der Zuhörer war garantiert.

"Bunt sind schon die Wälder" war das Konzert mit Gastchören unter der Gesamtleitung von Ion Birau überschrieben. Den Auftakt machte die ausrichtende "Lyra" mit der beschwingten Weise "Sing mit uns" von Othmar Karst. Seit der Klangkörper des ehemaligen Männergesangvereins durch Frauenstimmen unterstützt wird, hat der Chor enorm an melodischer Flexibilität zugenommen, und der musikalische Eindruck hat sich erfrischend verschlankt. Harmonisch interpretierten die Gastgeber mit Ion Birau am Dirigentenpult auch das besinnliche "Am Feierabend" von Dennis Giongo und "All night, all day" von Hans-Peter Banholzer, das der Chor mit rhythmischer Betonung zu Gehör brachte. Auch bei "Boleras Sevillanas" und zum Schluss bei "Klinge Lied lange nach" von Klaus Ochs demonstrierte die "Lyra" ihr neues musikalisches Gesicht.

Zum Motto des Abends trug der MGV Germania 1861 Bosenheim unter der Leitung von Ursula Rank unter anderem mit der Ballade "Ei, Du Mädchen vom Lande" und auch mit der neckischen "Ilsebill" bei. Mit "Abschied vom Walde" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und "Die Nacht" von Franz Schubert hatte der Gesangverein 1862 Waldböckelheim, der von Helga Helfenstein dirigiert wird, klassische Literatur mitgebracht, aber auch den erfrischenden Kanon "Trara, so blasen die Jäger". Mit gewohnter Präzision ließ der MGV 1891 Hüffelsheim unter Leitung von Gerhard Wöllstein sein Repertoire erklingen, zu dem auch "Leichtes Blut" von Johann Strauß gehörte. Mit drei Otto Groll-Liedern und dem bekannten "We have a dream" von Dieter Bohlen trug der Gesangverein 1872 Ebernburg, der ebenfalls von Ion Birau dirigiert wird, zum Erfolg des Abends bei.

 

 
Frauen bereichern MGV Lyra immens
Gemischter Chor steigert seine Präsenz

Vom 17.03.2007
 
Von
Beate Vogt-Gladigau
NORHEIM Mit sieben öffentlichen Auftritten hat der MGV "Lyra" Gemischter Chor Norheim seine Präsenz vor Publikum im Jahr 2006 erheblich gesteigert. Höhepunkte waren das Frühjahrskonzert und das Adventskonzert in der Pfarrkirche, rief Vorsitzender Heinz Ott bei der Jahreshauptversammlung in Erinnerung.
Seit drei Jahren wird der ehemalige Männerchor durch Frauenstimmen unterstützt. Das hat der Chorgemeinschaft gut getan. Der Erfolg von 2005 habe sich auch 2006 fortgesetzt, lobte Dirigent Ion Birau die Leistung der Aktiven. Auch 2006 konnte sich die Sängerfamilie wieder über Neuzugänge beiderlei Geschlechts freuen. Er mahnte zu einem konstanten Probenbesuch, denn dieser sei Voraussetzung für gelungene Auftritte. Birau sprach damit vor allem die Frauenstimmen an, die für den "Gesamtklang" wichtig seien.
In seinem Rückblick erinnerte Ott auch an gesellschaftliche Aktionen der "Lyra", wie an die Wanderung rund um den Kafels, die Zweiter Vorsitzender Ottokar Flück "hervorragend organisiert" hatte, oder an den Jahresausflug an die Mosel. Am 26. August steht wieder ein Ausflug auf dem Programm des Chors.
Sehr arbeitsintensiv war die Ausrichtung der Kirmes, aber auch wirtschaftlich notwendig. Dies belegte der Kassenbericht von Uwe Sax, der dem Verein ein gutes finanzielles Polster bescheinigte. In diesem Jahr ist wieder der SV Ausrichter des Kerwetreibens im September. Ott regte die Mitglieder an, sich Gedanken über Wetten zu machen, denn nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr soll wieder ein Dorfgemeinschaftsabend unter dem Motto "Wetten, dass..." für Unterhaltung sorgen.
Die Versammlung bestätigte bei den Neuwahlen Vorsitzenden Heinz Ott und seinen Vize Ottokar Flück. Kerstin Stroh ist erste Schriftführerin und wird von Alfons Senft unterstützt. Die Mitglieder wählten Walter Schneider zum Kassierer, dem Uwe Sax zur Seite steht. Beisitzer sind Egon Trapp, Melanie Borlinghaus, Horst Borlinghaus, Isabel Dijkland, Gabriele Walter und Stefan Senft. Notenwart bleibt Dieter Berrang.

Die Versammlung folgte dem Vorschlag von Heinz Ott, für Konzerte in der Nähe des Weinorts Pkw-Sammelfahrten zu organisieren.

 

Lyra gut in Form

NORHEIM. AK. "O du fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit": Auf das Fest stimmten in der Rotenfelshalle der MGV "Lyra" Norheim, MGV Hüffelsheim... 

 

 Lyra gut in Form

NORHEIM. AK. "O du fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit": Auf das Fest stimmten in der Rotenfelshalle der MGV "Lyra" Norheim, MGV Hüffelsheim... 

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